Jahreshauptversammlung

Am 22.Februar 2020, fand in den Räumen des Feuerwehrgerätehauses in der Philipp – Müller – Straße 1, unsere Jahreshauptversammlung statt. Der Stadtwehrführer zog Bilanz. Im Anschluss folgten Grußworte der Bürgermeisterin, des Kreisbrandmeisters und des Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes MOL e.V.

Es schlossen sich die Überreichung von Urkunden für absolvierte Ausbildungslehrgänge in 2019 an. Dann folgten Beförderungen, Auszeichnungen und Ehrungen für Verdienste um die Freiwillige Feuerwehr Strausberg.

Herr Andreas Gagel wurde in Würdigung seiner langen und aktiven Unterstützung, zum Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Strausberg ernannt.

Rechenschaftsbericht  2 0 1 9

 

Liebe Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden, Werte Gäste,

Der Jahreswechsel verlief für unsere Feuerwehr recht ruhig. Es mussten 2 Kleinbrände gelöscht werden und bei einem Verkehrsunfall, bei dem es glücklicherweise nur Sachschaden gab, war technische Hilfe zu leisten. Mittlerweile hat uns der Alltag jedoch wieder fest im Griff und bis zum heutigen Tage wurden wir 42 alarmiert um Brände zu löschen oder Hilfe zu leisten.

Bevor ich jedoch auf das vergangene Jahr, aus Sicht unserer Feuerwehr eingehe, gestattet mir einige kurze Worte zu Ereignissen des vergangenen Jahres, die dem einem oder anderen sicher noch in Erinnerung sein werden.

Wiederum führten in 2019 extreme Wetterlagen zu Ausnahmesituationen weltweit. Stellvertretend seien hier die Buschfeuer in Australien genannt, die seit September die Einsatzkräfte bis zur Erschöpfung forderten und erst vor kurzem fast alle gelöscht werden konnten und das auch nur mit Hilfe der Natur, nachdem es endlich den lang ersehnten Regen gab.

Aber auch andere Ursachen konnten Katastrophen auslösen. Hier sei an den verheerenden Brand im Herzen von Paris erinnert. Das Weltkulturerbe, die Kathetrale Notre Dam stand in Flammen. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig und so konnte ein sehr hoher Schaden nicht verhindert werden. Ein jeder der dieses imposante Bauwerk schon mal persönlich in Augenschein nehmen konnte, war geschockt und kann durchaus den Verlust nachvollziehen.

Auch in Brandenburg gab es abermals Waldgroßbrände, die die Feuerwehren vieler Landkreise über mehrere Tage forderten.

In unserem Land und Deutschlandweit wird der Brand- und Katastrophenschutz überwiegend durch ehrenamtliche Kräfte sichergestellt, so auch in unserer Stadt.

Die Freiwillige Feuerwehr Strausberg, zu der auch die Ortswehr Hohenstein gehört,  hat gegenwärtig 71 Mitglieder, die in der Einsatzabteilung ihren Dienst verrichten. Sie löschen Brände und leisten Hilfe jeglicher Art.

26 unserer Mitglieder sind unter 30 Jahre alt und 37 von ihnen zwischen 31 und 50 Jahre. Somit ergibt sich ein Durchschnittalter unserer Kameraden von 34 Jahren.

66 Kinder bzw. Jugendliche sind Mitglied in unserer Kinder- und Jugendfeuerwehr „Florian“ und         23 Kameradinnen bzw. Kameraden gehören der Alters- und Ehrenabteilung an.

Damit hat unsere Feuerwehr eine Gesamtstärke von 160 Mitgliedern.

Wir sind in der glücklichen Lage den Bestand unserer Einsatzabteilung seit vielen Jahren einigermaßen stabil zu halten. Dies gelang und gelingt immer wieder durch Übernahme aus der Jugendabteilung. So wechselten Anfang des Jahres 3 von Ihnen in die aktive Wehr. Aber auch Quereinsteiger und Zugezogenen Bürgerinnen und Bürgern, die bereits anderswo in den Feuerwehren aktiv mitarbeiteten tragen dazu bei.

Die uns gestellten Aufgaben können jedoch nur bewältigt werden, wenn sich  die Mitglieder ständig weiterbilden und das erworbene Wissen festigen.

Eine gezielte und praxisorientierte Aus- und Weiterbildung ist dafür unerlässlich. In 2019 wurden so insgesamt  2206 Stunden dafür aufgewendet.

An dem in Kooperation mit der Feuerwehr Prötzel zur Truppmann Ausbildung Teil 2 durchgeführten Lehrgang, nahmen 6 Kameraden unserer Wehr teil und konnten diesen erfolgreich abschließen.

Des Weiteren nahmen Kameraden unserer Wehr, an Lehrgängen, die in Verantwortung des  Landkreises durchgeführt worden erfolgreich teil.

Der Kamerad Kilian Franz von der Ortswehr Hohenstein, ist nun Atemschutzgeräteträger. Gemeinsam mit dem Kameraden David Zeller, ebenfalls von der Ortswehr Hohenstein, erfolgte dann noch die Ausbildung zum Sprechfunker.

Außerdem erfolgten Teilnahmen an Lehrgängen auf Landesebene.

Werner Seidel nahm am Lehrgang „Führungskräfte-Funk“, die Kameraden Benjamin Bomball und Falko Weidner am Lehrgang „CBRN – Erkundungskraftwagen“, Jens Engelmann an der Ausbildung zum Maschinisten für Hubrettungsfahrzeuge, Matthias Drews am Lehrgang „Ortswehrführer“, Karsten Mühleisen am Lehrgang „Leiter einer Feuerwehr“ und ich selbst am Lehrgang „Verbandsführer“ erfolgreich teil.

Für die Teilnahme an diesen Lehrgängen erfolgte die Freistellung von der Arbeitspflicht. Den Betrieben und Einrichtungen sei für das Verständnis gedankt.

Zudem wurden 6 Kameraden auf Standortebene im sicherem Umgang und der Handhabung der beschafften PSA-Absturzsicherung geschult und erwarben ein entsprechendes Zertifikat.

An der sogenannten „Heißausbildung“, die im  Feuerwehrtechnischen Trainingszentrum Grünheide stattfand, nahmen 10 Kameraden unserer Wehr teil. Dieses weiter führende Modul baute auf den bereits absolvierten Grundkurs auf.

 

Neben der Einsatzabteilung, die den operativen Dienst einer Feuerwehr sicherstellt und gewährleistet, hat der Bestand einer Kinder- und Jugendfeuerwehr eine besondere Bedeutung. Aus ihren Reihen sollen und kommen im Allgemeinen unsere Feuerwehrangehörigen der Zukunft.

Wir haben das Glück eine sehr starke Kinder- und Jugendfeuerwehr “Florian” in unserem Bestand zu haben. Sie zählt, wie bereits erwähnt, gegenwärtig 66 Mitglieder.

Unter der erfolgreichen Leitung vom Kameraden Andreas Schwiering, wird seit vielen Jahren eine ausgezeichnete und hervorragende Arbeit macht. Auf seine Mitstreiter, zu denen die Kameradinnen Angélique Renner, Jeannette Schmidt, André Wancek und Thomas Müller gehören, kann er sich verlassen. Unterstützung kommt auch von anderen Kameraden aus der Einsatzabteilung, wie unter anderem von Norbert Strehmann oder auch Hendrik Jakobs.

Die Betreuer sind sich Ihrer hohen  Verantwortung bewusst. Regelmäßig nehmen sie die Angebote des Landesfeuerwehrverbandes war und erneuern bzw. aktualisieren ihre Jugendleitercard.

In der Kinderfeuerwehr sind gegenwärtig 40 Kinder aktiv, die die Altersgruppe 4 – 10 abdecken.

In der Jugendfeuerwehr sind derzeit 26 Mädchen bzw. Jungen aktiv.

Zu den Höhepunkten in 2019 zählten die Besuche des Strausbades, ein Grillabend im Gerätehaus mit Übernachtung, die einwöchige Teilnahme am Ferienlager in polnischen Sossny im Sommer und schließlich auch die Weihnachtsfeier. Nicht zu vergessen sei die nunmehr zum zweiten Male durchgeführte Präsentation und Sicherheitsvorführung zum Feuerwerksverkauf auf dem Strausberger Flugplatz.

Eine erfolgreiche Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen ist ein Garant zum Fortbestand einer jeden Freiwilligen Feuerwehr. Denn nur wenn es uns gemeinsam gelingt, den Kindern und Jugendlichen eine interessante, vielseitige und sinnvolle Freizeitgestaltung zu bieten wird die Nachwuchsgewinnung  auch in Zukunft gelingen und trägt auch zum Ansehen in der Öffentlichkeit bei

Die Wehrführung möchte auch die Gelegenheit nutzen, um allen Mitstreitern für die hervorragende Arbeit zu danken.

Dank auch an die vielen nicht namentlich benannten Sponsoren und Unterstützer.

Neben der Gewährleistung des operativen Dienstes, ist es genauso wichtig, die  Kameradschaft zu pflegen und zu stärken. Ein gutes Miteinander ist schließlich die Grundvoraussetzung für eine funktionierende Truppe, wo jeder sich auf den anderen verlassen können muss und kann. Gegenseitige Achtung und Wertschätzung sollte dabei selbstverständlich sein.

Zu diesem Zweck fanden mehrere Kameradschaftsabende und die Weihnachtsfeiern statt. Der Höhepunkt einen jeden Jahres ist jedoch unsere Jahreshauptversammlung, die wir traditionell mit unseren Angehörigen und Gästen durchführen.

Aber auch gemeinsam durchgeführte Maßnahmen aller Abteilungen, wie unter anderem der Frühjahrsputz, gehörten sicherlich dazu.

Unterstützung kam und kommt durch den Förderverein, der in 2019 sein 25. Jähriges Gründungsjubiläum begehen konnte.

An allen Veranstaltungen und Maßnahmen können und nehmen auch gern die Kameradinnen und Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung teil. Eine gemeinsam durchgeführte Rundfahrt mit dem Elektroboot „Annemarie“ auf dem Straussee, wie auch die durchgeführte Weihnachtsfeier fand regen Zuspruch.

Der vom Kreisfeuerwehrverband organisierte Tagesausflug wurde ebenfalls dankend angenommen. Er bringt Abwechslung und bietet die Möglichkeit mit den Alterskameraden anderer Feuerwehren in Kontakt zu bleiben.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit, beteiligten wir uns an Veranstaltungen im Stadtgebiet und wirkten bei Maßnahmen von Schulen und Kindergärten mit. Auch das traditionelle Erntefest im Ortsteil Hohenstein, Anfang September, ist ein fester Termin. Diese Art der Präsenz im öffentlichen Raum nutzen wir gern um über unsere Arbeit zu informieren und vielleicht den einen oder anderen zur Mitarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr zu gewinnen. Zudem betreiben wir eine Homepage, die Informationen bereitstellt. Wir sind bemüht das Angebot aktuell und interessant zu halten, bitten jedoch um Verständnis wenn es nicht immer gelingt, da auch dieses Angebot ausschließlich ehrenamtlich zu Verfügung gestellt wird.

 

 

Betrachten wir unser Einsatzaufkommen des letzten Jahres, so müssen wir erneut feststellen, dass sich der Trend der letzten Jahre fortsetzte und es auch in 2019 wiederum weit über 200  Alarmierungen gab.

Waren es in 2018 nur 220 Alarmierungen, so wurden wir in 2019 insgesamt 247 Mal durch die Regionalleitstelle in Frankfurt/ Oder alarmiert. Dies waren 17 Alarme mehr als im Jahr zuvor.

Besonders hervorheben möchte ich eine Woche im Juni des vergangenen Jahres. Zwischen dem 15.Juni  und 22.Juni kam es allein zu 18 Alarmierungen unserer Feuerwehr.

Diese 247 Alarmierungen und die sich daraus ergebenen Einsätze, entsprechen einer Gesamteinsatzzeit von 2680 Stunden und 40 Minuten. Oder anders ausgedrückt, die Kameradinnen und Kameraden unserer Wehr waren rund 112 Tage des Jahres im Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und darüber hinaus.

Zur Unterstützung anderer Feuerwehren kamen wir 23mal auch außerhalb unseres Zuständigkeitsbereiches zum Einsatz.

Im Einzelnen waren 67 Brände zu löschen, wobei 2 Einsätze im Rahmen der Brandschutzeinheit des Landkreises erfolgten. 143 Mal wurde Hilfe geleistet und 37 Mal erfolgten Fehlalarmierungen.

Bei all unseren Einsätzen konnten 42 Personen gerettet bzw. aus einer misslichen Lage befreit werden. Für 6 Personen kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Betrachten wir das Einsatzaufkommen in 2019 insgesamt, so lag der Schwerpunkt wie in den Jahren zuvor bei der Hilfeleistung.

Von den 67 Brandeinsätzen fallen 9 gegenüber 3 aus 2018 in den Wohn- bzw. Freizeitbereich. Hier musste ein deutlicher Anstieg festgestellt werden. Bei den Bränden konnten 4 Personen gerettet werden. In Erinnerung ist wohl noch der Wohnungsbrand in der Klosterstraße kurz vor Jahresende.

Im Bereich von Handel und Gewerbe sei der Brand im Handelscentrum am frühen Abend des 22.Juni  erwähnt. Das durch Kinderbrandstiftung verursachte Feuer griff auf ein angrenzendes Gebäude über und verursachte schließlich einen Millionenschaden. Ein Großaufgebot von Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis war viele Stunden im Einsatz. Ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile des Einkaufscenters konnte erfolgreich verhindert werden. Die Auswirkungen und Folgen des Brandes sind bis heute spürbar. Wenn auch einige Geschäfte zwischenzeitlich an anderer Stelle auf dem Gelände des Centers wieder eröffnet haben, sind andere Gewerbetreibende um ihre Existenz gebracht worden.

Beeindruckend die Hilfe und Unterstützung vom Edeka-Center Friedebold, bei der Versorgung der Einsatzkräfte, obwohl es nicht vom Brand direkt betroffen war.

3 KFZ- Brände stehen abermals in der Bilanz für das Jahr 2019.

28 sonstige Brände, unter die zum Beispiel Müllcontainer fallen, mussten gelöscht werden. Ihre Anzahl blieb gegenüber 2018 gleich. Die kurze und heftige Brandserie im Bereich des Wohngebietes „Am Försterweg“, hielt uns dabei auf Trapp. Ein Containerbrand der Serie, hätte dabei leicht in einer Katastrophe enden können. Stand der Container doch unmittelbar unter einem Balkon eines Hauses.  Die Polizei konnte den vermeintlichen Brandstifter stellen und die Serie damit beenden.

20 Wald- bzw. Vegetationsbrände stehen in der Bilanz. Hierunter fallen auch die 2 Großwaldbrände im Land Brandenburg, bei denen wir im Rahmen der Brandschutzeinheit des Landkreises mit unserem TLF 20/50 mit im Einsatz waren.

Leicht angestiegen gegenüber 2018 waren die Anzahl unserer Hilfeleistungen. Wurden wir 2018 zu 130 derartigen Einsätzen gerufen, mussten im vergangenen Jahr in 143 Fällen Hilfe geleistet werden.

39 Einsätze wurden auf Grund von Verkehrsunfällen gefahren. Zu denen auch Schienen- und Luftfahrzeuge zählten.  Dies waren gegenüber 2018, 4 Einsätze mehr.

Unter dem Stichwort „Türnotöffnung“ erfolgten in 2019 insgesamt 50 Alarmierungen, bei denen 30 Personen geholfen werden konnte. 5 Personen wurden leblos aufgefunden. Im Jahr 2018 erfolgten 43 Alarmierungen unter diesem Stichwort. Somit war ein leichter Anstieg gegenüber des Vorjahres zu verzeichnen.

Alarmierungen unter dem Stichwort „Tragehilfe für den Rettungsdienst“ hielten sich 2019 erfreulicherweise in Grenzen. Waren in 2018 noch 13 derartige Einsätze erforderlich, belief sich ihre Zahl in 2019 auf 3. Ein deutlicher Rückgang.

Die sonstigen Hilfeleistungen blieben in 2019, wo 19 Einsätze erfolgten gegenüber 2018 gleich. Hierunter fallen Einsätze, wie das Befreien aus Notlagen, wie zum Beispiel aus Fahrstühlen oder auch das Bergen von Toten aus Gewässern.

Sechsmal  mussten Verunreinigungen, sprich „Ölspuren“ auf Straßen beseitigt werden und eine Verunreinigung eines Gewässers war zu beseitigen.

Auch mussten wieder wetterbedingte Sturmschäden beseitigt werden. 2019 waren 12 Einsätze, gegenüber 6 aus 2018 gefahren worden. Der spektakulärste befand sich in der Philipp-Müller-Straße. Hier wurden durch umgestürzte Bäume gleich mehrere Fahrzeuge beschädigt. Glücklicherweise kam es nur zu Sachschäden.

Nicht unerwähnt bleiben sollen die 3 Einsätze mit unserem Gefahrgutwagen, der mit einem hohen finanziellen Aufwand durch die Stadt einsatzbereit gehalten wird. Die Neubeschaffung des Landkreises  der eigentlich schon in der Stadt Altlandsberg in Dienst gestellt werden sollte, ist zwar schon seit Dezember  da,  jedoch noch mit Mängeln behaftet und derzeit nicht einsatzbereit.

Wie bereits erwähnt kam es 2019 auch wieder zu 37 Fehlalarmierungen. Das ist gegenüber 2018  ein leichter Rückgang, wo es zu 38 derartigen Alarmierungen kam.

Von den 37 Fehlalarmen entfielen 17 auf blinde Alarme, gegenüber 29 in 2018. Leider kam es auch zu 2 böswilligen Alarmen.

Auf die doppelte Anzahl erhöht gegenüber 2018, nämlich 18  haben sich hingegen die  Fehlalarmierungen  durch automatische Brandmeldeanlagen.

Von den 247 Alarmierungen, sprich Einsätzen in 2019, entfielen 96 Einsätze in die sogenannte Kernarbeitszeit von 06:00 Uhr bis 18:00 Uhr Wochentags.  12 Kameraden nahmen im Durchschnitt an diesen Einsätzen teil.

Für die gezeigte Einsatzbereitschaft möchte ich allen Kameradinnen und Kameraden recht herzlich danken.

Die materiellen Voraussetzungen wurden und werden durch den Träger des Brandschutzes, die Stadt Strausberg, geschaffen. Wir sind in der erfreulichen Lage, dass sich die Stadt ihrer Verantwortung bewusst ist und die Stadtverordneten zu ihrer Feuerwehr stehen und die entsprechenden Beschlüsse fasst.

So wurde ein Stromerzeuger neu beschafft und in die Technik zur Alarmierung unserer Kräfte investiert. Auch wurde die Einsatzzentrale in unserem Gerätehaus mit einem zweiten fest verbauten Funkgerät ausgestattet um bei Erfordernis besser auf Großschadenslagen reagieren zu können. Des Weiteren wurden die gesetzlich vorgeschriebenen Systemtrenner beschafft, die bei einer Löschwasserentnahme aus dem öffentlichen Netz einen Rückfluss verhindern sollen.

All diese Maßnahmen zeigen uns sehr deutlich, dass unsere Arbeit durch die Verantwortungsträger geachtet und geschätzt wird.

 

Zum Abschluss meiner Ausführungen möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich recht herzlich bei allen Kameradinnen und Kameraden für die aufopferungsvolle Arbeit des letzten Jahres und das mir entgegengebrachte  Vertrauen bedanken.

Dank auch an die Partnerinnen und Partner unserer Kameradinnen und Kameraden, für dessen Verständnis und Unterstützung.

Ich danke den Unternehmen und Betrieben unserer Stadt, die „Ihre“ Feuerwehr jederzeit gern unterstützten.

Dank an unsere unmittelbare Vorgesetzte, Frau Bürgermeisterin Elke Stadeler und natürlich auch an alle Abgeordneten in der SVV Strausberg.

Einen besonderen Dank möchte ich im Namen der Wehr an den Fachbereich Bürgerdienste richten. Hier insbesondere an Frau Wolf und Frau Mietzsch.

Damit bin ich am Ende meiner Ausführungen.

Ich wünsche uns allen für 2020 recht viel Glück, Schaffenskraft, vor allem aber Gesundheit und mögen wir auch weiterhin gesund und munter von all unseren Maßnahmen und Einsätzen zurückkehren.

 

Danke für die Aufmerksamkeit

Uwe Schmidt

22.02.2020

 

 

Beförderungen

 

zum Oberfeuerwehrmann:

Robert Eibrecht ;

 

zur Hauptfeuerwehrmann:

Paul Dähn ; Sebastian Seeger

 

zum Löschmeister :

Tom Bohm ; Hendrik Jacobs ; David Zeller

 

zum Oberlöschmeister:

Martin Viola ; Mathias Schultz ; Wolfgang Müller ;

 

zum Oberbrandmeister:

Matthias Keyl ;

Auszeichnungen

 

Mit der Medaille für treue Dienste 

für 20 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr – Medaille für treue Dienste in Bronze

Oberlöschmeister Jens Engelmann ;

Oberlöschmeister André Wancek ;

Hauptlöschmeisterin Angelika Hengst ;

für 30 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr – Medaille für treue Dienste in Silber

Hauptbrandmeister Karsten Mühleisen ;

Hauptbrandmeister Jens Opitz ;

für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr – Medaille für treue Dienste in Gold

Stadtbrandmeister Uwe Schmidt ;

für 70 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr – Medaille für treue Dienste in Gold

Brandmeister Arno Götze ;

Sonstige Auszeichnungen

mit einem Gutschein

Kamerad Thomas Walter

Kamerad Robert Gneckow

20 Jahre Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr „Florian“

Jugendkamerad Jano Schwert

zum Ehrenmitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Strausberg wird ernannt:

Herr Andreas Gagel

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