Jahreshauptversammlung

Am 2. März 2019, fand in den Räumen des Feuerwehrgerätehauses in der Philipp – Müller – Straße 1, unsere Jahreshauptversammlung statt. Der Stadtwehrführer zog Bilanz. Im Anschluß folgten Grußworte der Bürgermeisterin, des Kreisbrandmeisters und des Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes MOL e.V.

Es schlossen sich die Überreichung von Urkunden für absolvierte Ausbildungslehrgänge in 2018 an. Dann folgten Beförderungen, Auszeichnungen und Ehrungen für Verdienste um die Freiwillige Feuerwehr Strausberg.

Rechenschaftsbericht 2018

Liebe Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden, Werte Gäste,

Nachdem das vergangene Jahr 2018 mit abermals über 200 Einsätzen zu Ende  ging, verlief der Jahreswechsel für unsere Feuerwehr recht ruhig. Zwar waren wieder einige Containerbrände in der Neujahrsnacht zu löschen. Größere Einsatzlagen blieben jedoch aus, so dass viele unserer Kameraden im Kreise ihrer Familien das neue Jahr begrüßen konnten.

Mittlerweile ist diese Ruhe jedoch auch schon wieder vorbei, so mussten bis zum heutigen Tag bereits 29 Einsatzaufträge abgearbeitet werden

Bevor ich jedoch auf unser Jahr 2018 zurückblicke, gestattet mir einige kurze Worte zu Ereignissen des vergangenen Jahres.

Extreme Wetterlagen führten zu Ausnahmesituationen weltweit, wie auch hier in Deutschland. Friedericke, der stärkste Orkan seit Jahren zog gleich zu Beginn des Jahres über den Norden Deutschlands. Er forderte 8 Tote und verursachte einen Sachschaden  von über 500 Millionen Euro. Der sehr schöne, lang anhaltende trockene und sehr heiße Sommer bescherte vielen Feuerwehren zahlreiche Einsätze. So kam es beispielsweise zu einem Moorbrand in Niedersachsen, der viele  Helfer mehrere Wochen beschäftigen sollte. Am Ende der Löscharbeiten waren über 8 Quadratkilometer Land verbrannt. Aber auch die großen Waldbrände im Norden Europas und Griechenland ließen aufhorchen.

In Brandenburg bleiben die Großbrände, die die Feuerwehren vieler Landkreise über mehrere Tage forderte und den Einsatzkräften einiges abverlangte, in Erinnerung.

Bei derartigen Ereignissen und Katastrophen, aber auch bei sonstigen Einsatzlagen sind es in Deutschland hauptsächlich ehrenamtlich tätig werdende Bürger, die in den verschiedenen Hilfsorganisationen freiwillig rund um die Uhr und das 365 Tage im Jahr ihren Dienst verrichten.

Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren bilden dabei eine der größten Gruppen.

Strausberg verfügt über eine gut aufgestellte und einsatzbereite Freiwillige Feuerwehr, auch wenn dies mitunter von Seiten des Landkreises in Frage gestellt wird.

Es stehen zwei Gerätehäuser zur Verfügung, die optimale Bedingungen für unsere Kameradinnen und Kameraden bieten und die vorhandene Einsatztechnik entspricht den allgemeinen, gesetzlichen Vorgaben und Richtlinien.

Die aktive, operative Wehr, die auch die Löschgruppe Hohenstein mit einbezieht, bestand per 31.12.2018, aus 5 Feuerwehrfrauen und 70 Feuerwehrmänner. Sie leisten Hilfe und löschen Brände jeglicher Art.

62 Kinder bzw. Jugendliche sind Mitglied in unserer Kinder- und Jugendfeuerwehr „Florian“ und 20 Kameradinnen bzw. Kameraden gehören der Alters- und Ehrenabteilung an.

Daraus ergab sich eine Gesamtstärke von 157 Mitgliedern.

Wir sind in der glücklichen Lage den Bestand unserer Einsatzabteilung seit vielen Jahren einigermaßen stabil zu halten. Dies gelang und gelingt immer wieder durch Übernahme aus der Jugendabteilung, aber auch durch Quereinsteiger und Zugezogenen Bürgerinnen und Bürgern, die bereits anderswo in den Feuerwehren aktiv mitarbeiteten.

Um dem anspruchsvollen und vielseitigen Betätigungsfeld einer Feuerwehr gerecht werden zu können, ist es unerlässlich sich ständig weiterzubilden und sich auf neue Herausforderungen einzustellen.

Eine gezielte und praxisorientierte Aus- und Weiterbildung bildet dafür die Grundlage und fand sich in den erarbeiteten Plänen wieder. Die Einteilung unserer Kameraden in kleinere Ausbildungsgruppen hat sich bewährt und wird fortgeführt. Hier gelingt es mitunter besser konkreter, umfassender und intensiver Themen und Schwerpunkte anzugehen.

Insgesamt wurden in 2018, 2818 Stunden für die Aus- und Weiterbildung aufgewendet.

An dem in Kooperation mit der Feuerwehr Prötzel zur Truppmann Ausbildung Teil 1 durchgeführten Lehrgang, nahmen 6 Kameraden unserer Wehr teil und konnten diesen erfolgreich abschließen.

In diesem Jahr folgt nun Teil 2. Er wird am 29.März starten und im Mai beendet werden.

Des Weiteren nahmen Kameraden unserer Wehr, an Lehrgängen des Landkreises erfolgreich teil.

So erfolgte die Ausbildung von einem Kameraden zum Truppführer, 3 Kameraden konnten die Atemschutzgeräteträgerausbildung erfolgreich beenden. Zudem nahmen 4 Kameraden an einer Ausbildung „Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen“ teil und 6 Kameraden machten sich fit im Umgang mit der digitalen Funktechnik.

In 2018 absolvierte der Kamerad Matthias Drews die Ausbildung zum Gruppenführer an der Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt. Außerdem besuchten an dieser Bildungseinrichtung die Kameraden Werner Seidel den Lehrgang „Maschinist für Hubrettungsfahrzeuge“, der Kamerad Jens Engelmann den Lehrgang „Gerätewart“ und der Kamerad Matthias Keyl den Lehrgang „Ortswehrführer“, der zwar im Landkreis stattfand, jedoch durch die Landesfeuerwehrschule durchgeführt wurde, erfolgreich.

Für die Teilnahme an diesen Lehrgängen erfolgte die Freistellung von der Arbeitspflicht. Den Betrieben und Einrichtungen sei von dieser Stelle aus für das Verständnis gedankt.

Der in 2017 erstmals belegte „Grundkurs Innenangriff bei Brandeinsätzen“, der im  Feuerwehrtechnischen Trainingszentrum Grünheide stattfand, wurde auch in 2018 von weiteren 7 Kameraden unserer Wehr wahrgenommen. Bei dieser Ausbildung handelte es sich um eine kostenpflichtige Maßnahme, die durch den Träger des Brandschutzes, sprich die Stadt zu tragen war.

Außerdem erfolgte eine kostenpflichtige Ausbildung von 5 Kameraden für die Berechtigung zum Führen von Motorkettensägen der Module A und B, die durch den Forstbetrieb Böhmer durchgeführt wurde.

Sportlich aktiv waren in 2018 die Kameraden Mike Ruhlmann und Josè Ignacio Ramos Bajòn.

Sie nahmen als Team „Tower Runner“ am 8. Berliner Firefighter Stairrun (Treppenrennen), das am 05.Mai wieder im Berliner „Park Inn Hotel“ stattfand erfolgreich teil und erreichten in 15 Minuten und 22 Sekunden das Ziel.

Respekt und meine Anerkennung.

Neben der Einsatzabteilung, die den operativen Dienst einer Feuerwehr sicherstellt und gewährleistet, hat der Bestand einer Kinder- und Jugendfeuerwehr eine besondere Bedeutung. Aus ihren Reihen sollen und kommen im Allgemeinen unsere Feuerwehrangehörigen der Zukunft.

Wir haben das Glück eine sehr starke Kinder- und Jugendfeuerwehr “Florian” in unserem Bestand zu haben. Sie zählt, wie bereits erwähnt, 62 Mitglieder.

Unter der erfolgreichen Leitung vom Kameraden Andreas Schwiering, wird seit vielen Jahren eine ausgezeichnete und hervorragende Arbeit macht. Dabei kann er auf die Unterstützung der Wehrführung und der Bürgermeisterin bauen. Der Kamerad Thomas Müller unterstützt ihn ebenfalls nach Kräften. Aber auch andere Kameradinnen und Kameraden der Wehr bringen sich gern mit ein.

In der Kinderfeuerwehr sind gegenwärtig 37 Kinder aktiv, die die Altersgruppe 4 – 10 abdecken.

Die Kameradin Angélique Renner, Jeannette Schmidt und der Kamerad André Wancek betreuen die Kleinen und stellen sich der hohen Verantwortung.

In der Jugendfeuerwehr sind derzeit 25 Mädchen bzw. Jungen aktiv.

Zu den Höhepunkten in 2018 zählten die Besuche des Strausbades, ein Grillabend im Gerätehaus mit Übernachtung, eine einwöchige Teilnahme am Ferienlager in polnischen Sossny im Sommer und schließlich auch die Weihnachtsfeier, bei der durch „Automeister Zabel“ ein nagelneuer Pavillon übergeben wurde und das sehr gute und reichhaltige Büffet von Frau Tribolowski zur Verfügung gestellt wurde. Und nicht zu vergessen die durchgeführte Präsentation und Sicherheitsvorführung zum Feuerwerksverkauf auf dem Strausberger Flugplatz.

Eine erfolgreiche Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen ist der Garant zum Fortbestand einer jeden Freiwilligen Feuerwehr. Denn nur wenn es uns gemeinsam gelingt, den Kindern und Jugendlichen eine interessante, vielseitige und sinnvolle Freizeitgestaltung zu bieten wird die Nachwuchsgewinnung  auch in Zukunft gelingen und trägt auch zum Ansehen in der Öffentlichkeit bei.

Der Jugendwart dankt Tadeusz Nowak aus unserer Partnerstadt Debno für das Engagement und seinen unermüdlichen Einsatz zur Pflege der Partnerschaft. Dank auch an den Kameraden Wojciech Legieza, der als Dolmetscher immer wieder gern fungiert.

Dank auch an die vielen nicht namentlich benannten Sponsoren und Unterstützer.

Die Wehrführung möchte auch die Gelegenheit nutzen, um allen Mitstreitern für die hervorragende Arbeit zu danken.

Neben den „normalen“ Tätigkeiten, die eine Feuerwehr als ihre Dienstpflichten zu absolvieren hat, ist es genauso wichtig, die  Kameradschaft zu pflegen und zu stärken. Ein gutes Miteinander ist schließlich die Grundvoraussetzung für eine funktionierende Truppe, wo jeder sich auf den anderen verlassen können muss und kann. Gegenseitige Achtung und Wertschätzung sollte dabei selbstverständlich sein.

Zu diesem Zweck fanden mehrere Kameradschaftsabende und die Weihnachtsfeiern statt. Der Höhepunkt einen jeden Jahres ist unsere Jahreshauptversammlung.

Aber auch gemeinsam durchgeführte Maßnahmen aller Abteilungen, wie z.B. der Frühjahrsputz, gehörten dazu.

Unterstützung kam und kommt durch den Förderverein, wofür ich im Namen der Wehr dem ehemaligen Vorsitzenden des Förderverein Freiwillige Feuerwehr Strausberg e.V., dem Kameraden Werner Seidel recht herzlich danken möchte.

Nach der erfolgten Neuwahl des Vorstandes am 15.02. dieses Jahres, bei der Kamerad Karsten Mühleisen zum Vorsitzenden und der Kamerad Winfried Vogel zum Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde, freue ich mich auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der Freiwilligen Feuerwehr Strausberg.

An allen Veranstaltungen und Maßnahmen können und nehmen auch gern die Kameradinnen und Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung teil. Außerdem fand im September ein gemütlicher Kaffeenachmittag im Gerätehaus statt. Auch die separat durchgeführte Weihnachtsfeier für unsere Altersabteilung fand regen Zuspruch.

Der vom Kreisfeuerwehrverband organisierte Tagesausflug wurde ebenfalls dankend angenommen. Er bringt Abwechslung und bietet die Möglichkeit mit den Alterskameraden anderer Feuerwehren in Kontakt zu bleiben.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit, beteiligten wir uns an Veranstaltungen im Stadtgebiet und wirkten bei Maßnahmen von Schulen und Kindergärten mit. Auch das traditionelle Erntefest im Ortsteil Hohenstein, Anfang September, ist ein fester Termin.

Das Highlight unserer Öffentlichkeitsarbeit war jedoch der Tag der offenen Tore und Türen am 16.Juni, aus Anlass unseres 135. Gründungsjubiläums. Gemeinsam mit vielen Mitstreitern und Unterstützern aus der Stadt und der Region gestalteten wir einen rundum gelungenen Tag.

An diesem Tag ging auch unsere neu gestaltete Internetseite an den Start, die durch Herrn Wiechert von StrausMedien kostenfrei zur Verfügung gestellt und eingerichtet wurde.

Dafür recht herzlichen Dank.

Wir sind bemüht das Angebot immer aktuell und interessant zu gestalten, bitten jedoch um Verständnis wenn es nicht immer klappt. Denn auch die Betreuung unserer Homepage erfolgt in Eigenregie und nicht jeder ist ein perfekter Computerfrag.

Für die Unterstützung zur Gestaltung und Ausrichtung unseres 135. Gründungsjubiläums möchte ich im Namen aller Feuerwehrangehörigen gern der Stadt, den Gewerbetreibenden, den Betrieben und Einrichtungen und auch wohlwollenden Bürgern recht herzlich danken.

Betrachten wir unser Einsatzaufkommen des letzten Jahres, so müssen wir feststellen, dass sich der Trend der letzten beiden Jahre fortsetzte und es auch in 2018 wieder über 200  Alarmierungen gab.

Waren es in 2017, 230 Alarmierungen, so wurden wir in 2018 insgesamt 220 Mal durch die Regionalleitstelle in Frankfurt/ Oder alarmiert. Dies waren zwar 10 Alarme weniger, jedoch eben deutlich über 200.

Diese 220 Alarmierungen und die sich daraus ergebenen Einsätze, entsprechen einer Gesamteinsatzzeit von 3002 Stunden und 16 Minuten. Oder anders ausgedrückt, die Kameradinnen und Kameraden unserer Wehr waren rund 125 Tage des Jahres im Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und darüber hinaus.

Zur Unterstützung anderer Feuerwehren kamen wir 28mal auch außerhalb unseres Zuständigkeitsbereiches zum Einsatz.

Im Einzelnen waren 49 Brände zu löschen, 3 Einsätze erfolgten im Rahmen der Brandschutzeinheit des Landkreises und 130 Mal wurde Hilfe geleistet. Jedoch kam es auch zu 38 Fehlalarmierungen.

Bei all unseren Einsätzen konnten 25 Personen gerettet bzw. aus einer misslichen Lage befreit werden. Für 10 Personen kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Betrachten wir das Einsatzaufkommen in 2018 insgesamt, so lag der Schwerpunkt wie in den Jahren zuvor bei der Hilfeleistung.

Von den 49 Brandeinsätzen fallen 3 gegenüber 5 aus 2017 in den Wohn- bzw. Freizeitbereich. Hier konnte abermals ein leichter Rückgang festgestellt werden. Bei den Bränden wurden 2 Personen gerettet. In Erinnerung bleibt die kurze, jedoch heftige Brandserie in der Kleingartenanlage „Mühlengrund“ an der Hegermühlenstraße, bei der 3 Bungalows niederbrannten. Durch eine gezielte und erfolgreiche Ermittlungsarbeit der Polizei, konnten dringend der Brandstiftung verdächtige Jugendliche  dingfest gemacht werden und die Brandserie beendet werden.

3 KFZ- Brände stehen in der Bilanz für 2018. 1 Brand fand im Bereich von Handel und Gewerbe statt.

Bei den sonstigen Bränden, unter die zum Beispiel Müllcontainer fallen, kam es zu einem leichten Rückgang gegenüber 2017, wo 28 Einsätze erfolgten, wurden im vergangenen Jahr 25 derartige Einsätze nötig.

17 Wald- bzw. Vegetationsbrände stehen in der Bilanz. Hierunter fallen auch die Feldbrände und der Waldbrand im Roten Luch bei Werder.

Wie bereits erwähnt kam es zu 3 Alarmierungen der Brandschutzeinheit des Landkreises. Wir waren mit unserem TLF 20/50 bei den Großbränden bei Treuenbrietzen und Fichtenwalde im Einsatz.

Ebenfalls leicht rückläufig waren die Anzahl unserer Hilfeleistungen. Wurden wir 2017 zu 148 Einsätzen gerufen, war 2018 in 130 Fällen Hilfe zu leisten.

35 Einsätze wurden auf Grund von Verkehrsunfällen gefahren. Dies waren gegenüber 2017, 10 Einsätze mehr.

Unter dem Stichwort „Türnotöffnung“ erfolgten in 2018 insgesamt 43 Alarmierungen, bei denen 20 Personen geholfen werden konnte. 8 Personen wurden leblos aufgefunden. Im Jahr 2017 erfolgten 44 Alarmierungen unter diesem Stichwort. Somit blieb ihre Anzahl annähernd gleich wie im Vorjahr. Zu erwähnen sei in diesem Zusammenhang noch, dass bei 15 von den 43 Alarmen kein Einsatz der Feuerwehr erforderlich war, weil die Wohnung bereits geöffnet werden konnte, oder noch vor der Ausfahrt der Einsatzauftrag zurückgezogen wurde.

Leicht gestiegen sind die Alarmierungen unter dem Stichwort „Tragehilfe für den Rettungsdienst“. Waren in 2017 nur 9 derartige Einsätze erforderlich, stieg ihre Anzahl in 2018 auf 13.

Die sonstigen Hilfeleistungen gingen in 2018 leicht zurück. In der Bilanz stehen nunmehr 19 gegenüber 23 aus dem Jahr 2017. Unter die sonstigen Hilfeleistungen fallen Einsätze, wie zum Beispiel der Transport von Notärzten, die mit dem Rettungshubschrauber eingeflogen werden mussten, oder auch das Auffinden von Leichen, die z.B. aus dem See zu bergen waren.

Zwölfmal  mussten Verunreinigungen, sprich „Ölspuren“ auf Straßen beseitigt werden.

Stellten in 2017 die 30 wetterbedingten Sturmschäden einen besonderen Schwerpunkt dar, so mussten in 2018 nur 6 derartige Einsätze gefahren werden.

Nicht unerwähnt bleiben sollen die 2 Einsätze mit unserem Gefahrgutwagen.

Wie bereits erwähnt kam es 2018 auch wieder zu 38 Fehlalarmierungen. Das ist gegenüber 2017 abermals ein leichter Rückgang, wo es noch zu 41 derartigen Alarmierungen kam.

Von den 38 Fehlalarmen entfielen 29 auf blinde Alarme, gegenüber 20 in 2017.

Deutlich reduziert auf 9, gegenüber 20 aus 2017, haben sich die Fehlalarmierungen  durch automatische Brandmeldeanlagen, was uns natürlich freute. Vielleicht erfolgte eine bessere Wartung und Kontrolle der verbauten Anlagen.

Von den 220 Alarmierungen, sprich Einsätzen in 2018, entfielen 118 Einsätze in die sogenannte Kernarbeitszeit von 06:00 Uhr bis 18:00 Uhr Montag bis Freitag.

Auch wenn wir in dieser Zeit nicht die theoretische Sollstärke, aufgrund des umfangreichen Fahrzeugbestandes erreichen können, waren wir doch in der Lage mit den durchschnittlich 12 teilnehmenden Kameraden alle uns gestellten Aufgaben zu erfüllen. Gemeinsam mit der Stadt werden alle sich bietenden Möglichkeiten ausgeschöpft um Feuerwehrangehörigen innerhalb der Stadt zu beschäftigen.

Für die gezeigte Einsatzbereitschaft möchte ich allen Kameradinnen und Kameraden recht herzlich danken.

Die materiellen Voraussetzungen wurden und werden durch den Träger des Brandschutzes, die Stadt Strausberg, geschaffen. Wir sind in der erfreulichen Lage, dass sich die Stadt ihrer Verantwortung bewusst ist und die Stadtverordneten zu ihrer Feuerwehr stehen und die entsprechenden Beschlüsse fasst.

Das TLF 16/25 befindet nach der Überholung und Instandsetzung wieder im regulären Einsatzdienst und das gewiss noch ein paar Jahre. Die Ersatzbeschaffung, als Bestandteil unser aktuellen „Risiko- und Gefahrenanalyse“, bleibt davon unberührt. Sie wird vorbereitet und zur gegebenen Zeit umgesetzt.

Des Weiteren wurde in die Anschaffung weiterer Ausrüstung und Technik investiert. So wurde z.B. ein Sprungpolster beschafft und befindet sich nun auf der Drehleiter. Ein zweiter Rettungssatz zur Rettung von Personen aus verunfallten Fahrzeugen befindet sich nunmehr auf dem TLF 20/50 und stellt eine Investition von ca. 25.000 € dar.

Aber nicht nur in die Technik wurde investiert.

Durch die Verwaltung vorbereitet und die Stadtverordneten einstimmig beschlossen, wurde die neue Aufwandsentschädigungssatzung für Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Strausberg zum 1.Januar dieses Jahres in Kraft gesetzt.

All diese Maßnahmen zeigen uns sehr deutlich, dass unsere Arbeit durch die Verantwortungsträger geachtet und geschätzt wird.

Für das Vertrauen und die Wertschätzung möchte ich recht herzlich danken.

Mit der Entscheidung des Landkreises, den neu zu beschaffenden Gefahrgutwagen, der seit einigen Jahren als Ersatz für den vorhandenen GW-G2 in Strausberg diskutiert und angedacht war, in der Freiwilligen Feuerwehr Altlandsberg zu stationieren, ergibt sich für uns nun die Fragestellung, wie wir weiter mit dem Fahrzeug verfahren wollen. Der finanzielle Auffand für die Unterhaltung und stetige Einsatzbereitschaft dieses Fahrzeuges wurde bislang ausschließlich durch die Stadt Strausberg getragen und geschultert. Ob dies nach der Indienststellung des neuen Gefahrgutwagens, weiter so erforderlich sei, wird sicherlich noch zu diskutieren sein. Für die Absicherung des eigenen Zuständigkeitsbereiches ist ein derartiges Spezialfahrzeug im Standort nicht notwendig.

Die Freiwillige Feuerwehr Strausberg hat seit dem der  GW-G 2, Anfang der 1990- Jahre in der Stadt stationiert wurde, maßgeblich am Aufbau der Gefahrstoffeinheit im Landkreis mitgewirkt und das Fahrzeug stets einsatzbereit gehalten. Unzählige Ausbildungsmaßnahmen im gesamten Landkreis wurden aktiv unterstützt. Kameraden unserer Wehr  absolvierten die erforderlichen Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule. Das Fahrzeug kam, samt Besatzung, seither im gesamten Landkreis zum Einsatz.

Die Entscheidung des Landkreises haben wir zur Kenntnis genommen. Nachzuvollziehen ist sie allerdings nicht. Wir wünschen den Altlandsberger Kameraden recht viel Freude mit dem dann bei ihnen stationierten Einsatzfahrzeug.

Zum Abschluss meiner Ausführungen möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich recht herzlich bei allen Kameradinnen und Kameraden für die aufopferungsvolle Arbeit der letzten Jahre und das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken.

Seit nunmehr 25 Jahren bin ich als Stadtwehrführer der Freiwillige Feuerwehr Strausberg tätig. Eine Aufgabe die ich gern übernommen habe.. Ich bin stolz auf das was wir gemeinsam mit dem Träger des Brandschutzes, der Stadt Strausberg, erreicht haben.

Dank auch an die Partnerinnen und Partner unserer Kameradinnen und Kameraden, für dessen Verständnis und Unterstützung.

Ich danke den Unternehmen und Betrieben unserer Stadt, die „Ihre“ Feuerwehr jederzeit gern unterstützten.

Dank an unsere unmittelbare Vorgesetzte, Frau Bürgermeisterin Elke Stadeler und natürlich auch an alle Abgeordneten in der SVV Strausberg.

Einen besonderen Dank möchte ich im Namen der Wehr an den Fachbereich Bürgerdienste richten. Hier insbesondere an Frau Wolf und Frau Mietzsch.

Und nicht zuletzt möchte ich mich im Namen der Wehr bei allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt für das Vertrauen und die uns entgegengebrachte Wertschätzung und Aufmerksamkeit sehr herzlich danken.

Damit bin ich am Ende meiner Ausführungen.

Ich wünsche uns allen für 2019 recht viel Glück, Schaffenskraft, vor allem aber Gesundheit und mögen wir auch weiterhin gesund und munter von all unseren Maßnahmen und Einsätzen zurückkehren.

Danke für die Aufmerksamkeit

Uwe Schmidt

02.03.2019

 

Anhang:           Beförderungen und Auszeichnungen zum 2. März 2019

Beförderungen

zur Feuerwehrmann:

Kilian Franz ; David Krüger ; Florian Lasch ; Jeremy Ruhlmann ;

Justin Werstler ; Christian Seitz

zur Oberfeuerwehrfrau bzw. zum Oberfeuerwehrmann:

Jeannette Schmidt ; Torge Albrecht ; Karsten Hahn ; Tobias Johannes Heidekrüger ; Enrico Lucia ; Philipp Ruppel ; Henry Wedding ;                   John Wedding ; Benjamin Weißheimer

zur Hauptfeuerwehrmann:

Mike Ruhlmann

zur Löschmeisterin bzw. zum Löschmeister :

Angélique Renner ; Jens-Peter Weißenberg ; Winfried Vogel

zum Oberlöschmeister:

Benjamin Elbeshausen 

zum Hauptlöschmeister:

Manfred Schulz 

zum Brandmeister:

Matthias Drews ; Andreas Hackenschmidt ; Daniel Renner ;                 Michael Schrimpf ; Norbert Strehman

Auszeichnungen

Mit der Medaille für treue Dienste

für 10 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr – Medaille für treue Dienste in Kupfer

Hauptfeuerwehrmann Mike Ruhlmann

für 20 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr – Medaille für treue Dienste in Bronze

Hauptlöschmeister Daniel Weber

Oberbrandmeister Thomas Müller

für 30 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr – Medaille für treue Dienste in Silber

1.Hauptlöschmeister René Liebe 

für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr – Medaille für treue Dienste in Gold

Hauptfeuerwehrmann Christoph Wegwerth

1.Hauptbrandmeister Jürgen Schulz

für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr – Medaille für treue Dienste in Gold

1.Hauptbrandmeister Friedrich Schulz

Oberbrandinspektor Horst Radaiczak

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